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Sport ist Trumpf

Beim 89. ordentlichen Verbandstag des Deutschen Golf Verbands (DGV) am 11. und 12. April 2008 stand der Sport im Zentrum des Austauschs der Mitglieder. 40,56 Prozent aller Stimmen waren in Frankfurt vertreten. Eine Vielzahl von Themen standen zur Abstimmung, wie beispielsweise die Wahl zweier Präsidiumsmitglieder und der Revisoren, Wahl zweier VcG-Vorstände, Satzungsänderungen und Anträge der DGV-Mitglieder. Folgende Ergebnisse ergaben sich hieraus:

Der bisherige Vizepräsident Jürgen Th. Weghmann wurde für weitere vier Jahre in seinem Amt bestätigt. Die Delegierten sprachen dem Schatzmeister Uwe Duchardt ebenfalls für die nächsten vier Jahre das Vertrauen aus. Damit bleibt das DGV-Präsidium personell unverändert und die Kontinuität der Präsidiumsarbeit ist weiterhin gewährleistet. Zuvor wurde das Präsidium mit 96,59 Prozent der anwesenden Stimmen für das Jahr 2007 entlastet.

Mit ihrer Wiederwahl werden die beiden Revisoren Dieter Beuthel und Heinz-Dieter Blümke auch in den kommenden vier Jahren im Auftrag der DGV-Mitglieder die satzungsgemäße Verwendung der Mittel prüfen.

Gemäß der Reform der neuen Organisationsstruktur der Vereinigung clubfreier Golfspieler (VcG) werden zwei der sechs VcG-Vorstände aus den Reihen der DGV-Mitglieder gewählt. Hier setzten sich von den drei Kandidaten Olcher Knoop von der Jura Golf Park GmbH sowie Dr. Wolfgang Weikert vom Golfclub Münster-Wilkinghege durch.

Im weiteren Verlauf des Verbandstags stimmten die etwa 280 Delegierten dem Präsidiumsantrag zur Bekämpfung des Dopings mit 99,47 Prozent zu. Damit gelten die formalen Richtlinien der Nationalen Doping Agentur NADA in Kürze auch für den Golfsport in Deutschland.

Die drei Anträge des Golfclubs An der Schlei wurden abgelehnt: Deutliche wurden die Anträge zur Führung von privaten vorgabenwirksamen Runden mit eigenständiger Online-Verwaltung sowie das Errichten einer öffentlichen Datenbank für deutsche Golfanlagen mit Hinterlegung der Spielbedingungen abgelehnt. Auch den Vorschlag, den Begriff Stammvorgabe durch Handicap zu ersetzen, lehnten 52 Prozent ab. Dem Gesuch der Heinz Wolters Golfanlagen Bad Bellingen GmbH & Co. KG, die Nominierungskriterien für Nationalmannschaften zu verändern, stimmten die Delegierten ebenfalls nicht zu. Die DGV-Mitglieder Gut Heckenhof, Golfclub Pankow und Golfclub Fehmarn beantragten den kompletten Verzicht auf die Kennzeichnung des DGV-Ausweises. Auch dieses Anliegen fand keine Mehrheit. 64,64 Prozent votierten dagegen.

Bereits zu Beginn der Tagung hatte DGV-Präsident Dr. Wolfgang Scheuer auf die große Bedeutung des Sports verwiesen "Es ist der Sport, also die Sportausübung egal ob als Hobbygolfer, als National-spieler oder als Golfprofi, der für uns alle identitätsstiftend wirkt; der also die Klammer bildet, die die verschiedenen Akteure verbindet." Scheuer bestätigte damit die Aussagen des Gastredners Professor Helmut Digel, Ehrenpräsident des Deutschen Leichtathletik Verbandes, Direktor des Instituts für Sportwissenschaft der Universität Tübingen sowie Berater des Internationalen Olympischen Komittees und des Deutschen Olympischen Sportbunds. Professor Digel zog am Vortag im Hearing die Hörer in seinen Bann. Obwohl er selbst nicht im Golfsport beheimatet ist, gelang es ihm überzeugend, die verschiedenen Facetten des Leistungssports und deren Voraussetzungen mit einem Blick von Außen auf den Golfsport zu übertragen. Er schärfte das Bewusstsein bei allen Zuhörern für Themen wie Golf und Olympia, Leistungssportkultur oder etwa der Bedeutung eines nationalen Leistungszentrums. Fazit: Für einen erfolgreichen Leistungssport müssen alle, also der Sportler, die Clubs, die Landesverbände und der Deutscher Golf Verband ihrer jeweiligen Verantwortung gerecht werden.

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Datum:14.04.2008
Quelle:DEUTSCHER GOLF VERBAND e.V.
ID:1491

 

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