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Ryder-Cup-Begeisterung beim Verbandstag

Hans Joachim Nothelfer, DGV-Vizepräsident und Aufsichtsratsvorsitzender der RC Deutschland GmbH (RCD), war beeindruckt. Eine „völlig überwältigende Mehrheit“, nämlich 96 Prozent der anwesenden Clubs, stimmte für die Bewerbung Deutschlands um den Ryder Cup 2018. Für die Bewerbungsphase stellt der DGV nun mit Zustimmung der Mitglieder bis zu 540.000 Euro zur Verfügung. Zuvor hatte Bernhard Langer, Vorsitzender des Beirats der RCD, per Videobotschaft aus den USA die deutsche Golfgemeinde zu gemeinsamen Anstrengungen für dieses große Ziel aufgerufen.

Um mehr deutsche Golfvorbilder zu schaffen, die sich in der Weltspitze etablieren und beispielsweise bei Top-Events wie dem Ryder Cup die deutschen Farben erfolgreich vertreten, müssen langfristige Fördermaßnahmen gezielt an der Schnittstelle zwischen Amateur und Profi auf den Weg gebracht werden. Die DGV-Führung legte dazu das Konzept „Young Professionals“ vor, das die Delegierten überzeugte. Sie stimmten mit 86 Prozent der Förderung von Jungprofis durch den DGV zu. Sie sollen zunächst 2009 und 2010 mit jeweils 400.000 Euro unterstützt werden. „Wenn wir eine gezielte Förderung von Leit- und Vorbildern wollen, müssen wir jungen Spielern bei den ersten Schritten in eine professionelle Zukunft helfen“, betonte DGV-Präsident Dr. Wolfgang Scheuer. Bereits im Hearing am Vortag stellte Prof. Dr. Helmut Digel, Vorsitzender des sportwissenschaftlichen Beirats des DGV und Direktor des Instituts für Sportwissenschaften an der Universität Tübingen, die Wichtigkeit von unterstützenden Maßnahmen für junge Menschen auf dem Weg zum Golf-Hochleistungssportler, unabhängig vom Status als Amateur oder Profi, heraus. Schon im Jahr 1986 hatten alle olympischen Sportarten entschieden, nicht mehr den Begriff "Amateur" zu benutzen, da er irreführend für die Weiterentwicklung einer Sportart ist und dieser Begriff die Leistung der Spitzenathleten schmälert. Auch für den Golfsport müsse dies, gerade im Hinblick auf eine mögliche Aufnahme in die olympischen Sportarten, angestrebt werden.

Auch die Förderung des Breitensports stand im Fokus des Verbandstags. Die DGV-Mitglieder fordern in jüngster Zeit verstärkte Marketing-Aktionen zur Gewinnung von Neumitgliedern. Präsidialmitglied Peter Foerstendorf stellte die bundesweite Einsteigerinitiative „Play golf – have fun“ vor. Er konnte die Delegierten überzeugen und das Konzept wurde mit drei Viertel der Stimmen angenommen. Der DGV und die teilnehmenden Golfanlagen, werden gemeinsam bei starker finanzieller Unterstützung durch die Vereinigung clubfreier Golfspieler (VcG) die Kampagne tragen. Sie ist mit insgesamt 2,5 Mio Euro für die Jahre 2010 und 2011 budgetiert.

Im Präsidium gab es eine Veränderung: Der Präsidialbeirat (die Präsidenten der Landesgolfverbände) wählten am Vortag des Verbandstags einen neuen Vorsitzenden. Claus Kobold, Landesgolfverband Sachsen und Thüringen, löste den bisherigen Präsidialbeiratsvorsitzenden, Hans-Bernd Dickmann (Landesgolfverband Rheinland Pfalz/Saarland) ab. Damit ist Kobold jetzt automatisch Mitglied des DGV-Präsidiums. Zwei turnusgemäße Wahlen bestätigten die DGV-Vizepräsidentin Marion Thannhäuser sowie das DGV-Präsidiumsmitglied Peter Foerstendorf für vier weitere Jahre in ihren Ämtern. Zuvor wurde das Präsidium einstimmig für das Jahr 2008 entlastet.

Bereits am Vortag der Mitgliederversammlung befassten sich über 150 Delegierte auf dem Hearing ausgiebig mit den Schwerpunktthemen Ryder Cup, Jungprofi-Förderung und Einsteigerinitiative „play golf – have fun“. Als Gastredner konnte der DGV dabei Eberhard Gienger, Vizepräsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), begrüßen. Der ehemalige Weltklasse-Turner ermutigte den Verband, sein Engagement für die Bewerbung um den Ryder Cup in Deutschland 2018 fortzusetzen. Er betonte, auch auf dem Weg zu Olympia sei der Golfsport auf dem richtigen Weg.

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Datum:23.04.2009
Quelle:DEUTSCHER GOLF VERBAND e.V.
ID:1516

 

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